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Ein Blogazine für die Hochschule: frisch, digital und überraschend anders

Dr. Priska Pytlik
25. Okt.
3 Min. Lesezeit



Vintage-Schreibmaschine neben silbernem Laptop; gelber Rahmen mit Textfeldern:"Call me Blogazine!" und "Hochschulkommunikation".
Vom Print-Magazin zum digitalen Format: Das Blogazine zeigt sich lässig wie ein Blog und stark wie ein Magazin.

Lässig wie ein Blog, stark wie ein Magazin: Für eine der beliebtesten deutschen Hochschulen durfte ich ein digitales Format mitentwickeln, das neuen Lesegewohnheiten gerecht wird und über Forschung, Campusleben und Community erzählt. – Hier ein Einblick in Idee, Konzeption und Umsetzung.


Hochschulmagazin, Unternehmens-Blog, Mitarbeiterbroschüre: Sie alle wollen informieren und begeistern – über neue Projekte, Forschungsergebnisse, Fortschritte. Zudem sollen sie Image, Bindung und Bekanntheit stärken und beim Recruiting unterstützen, intern wie extern.

 

Doch wie gelingt das, wenn sich die Lesegewohnheiten ins Digitale verlagern und die Ansprüche andere sind? Eine der unter Studierenden beliebtesten Hochschulen Deutschlands (Platz 5 im Gesamtranking 2026) hat mich ins Boot geholt, um ein neues Format zu entwickeln. Es sollte das langjährige Print-Magazin ablösen, kein lediglich digitalisiertes Magazin sein und über den klassischen Blog hinausgehen.


Von Print zu digital

Wie geht Hochschulkommunikation heute? Wie erreicht man die ganze Hochschul-Community und das Netzwerk drumherum: Partnerhochschulen weltweit, Kooperationspartner aus Wissenschaft und Wirtschaft, ehemalige und künftige Studierende?


Und wie schafft man neben Presse- und Medienarbeit, Veranstaltungen und Social Media ein Format, das Unterhaltsames mit ausgewählten News aus Forschung und Campusleben verbindet? Und das locker und modern, aber nicht weniger seriös?

 

Ein solches Format war bis vor Kurzem das Hochschulmagazin: thematisch und gestalterisch hochwertig, intern verteilt und an ausgewählte Adressen verschickt. Es diente der Imagepflege genauso wie der Präsentation wissenschaftlicher Ergebnisse und gab Einblicke in Lehre und Studium.


Wie könnte ein Format für neue Lesegewohnheiten aussehen?

Die Lesegewohnheiten haben sich massiv verändert. Mit einem reinen Print-Magazin holt man junge Zielgruppen kaum noch ab. Hinzu kommen Papierverbrauch und Druckkosten, was unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit immer weniger zeitgemäß ist. Ein digitales Format dagegen ist zudem von überall abrufbar: Es erreicht die internationale Forschungs-Community genauso wie interessierte Studierende aus dem In- und Ausland.


 »Die Lesegewohnheiten haben sich massiv verändert. Mit einem reinen Print-Magazin holt man junge Zielgruppen kaum noch ab.«

Ein Format für alle! 

Das war in etwa die Ausgangslage. Meine Aufgabe: ein Konzept für ein frisches, modernes, junges und am besten digitales Format, das die ganze Hochschule-Community im Blick haben sollte. Dabei durfte ich ausdrücklich in alle Richtungen denken.


Herausforderung Nummer eins: Diese Community ist sehr vielfältig – von jungen Studierenden über Mitarbeitende in Verwaltung und Laboren bis zu Professorinnen, Professoren und Lehrbeauftragten. Entsprechend unterschiedlich sind auch Alter, Interessen und Ansprüche an die Inhalte. Herausforderung Nummer zwei: Das Format sollte der akademischen Welt gerecht werden und zugleich frisch und unterhaltsam sein.


Was geht? – Recherche im akademischen Umfeld

Ein Blick auf andere Hochschulen zeigt: Viele stellen »einfach« eine digitale Fassung des klassischen Print-Magazins zum Blättern bereit, andere setzen auf Wissenschafts-Blog oder Newsletter. Innovatives, Crossmediales findet sich kaum. Digitale Magazine, Web-Blogs, Audio-Formate: Was ist online noch möglich? Lassen sich die Grenzen dieser Formate für mehr Freiraum aufweichen?


»Was mir vorschwebte, sollte lässig wie ein Blog und stark und ästhetisch wie ein Magazin sein.«

Das Blogazine: hybrider Mix aus Blog und Magazin

Gleich die Startseite sollte Lust aufs Scrollen, Klicken und Entdecken machen: mit kurz und knackig angeteaserten Beiträgen verschiedener Rubriken, aufgelockert mit Videos und Zitaten aus der Hochschule-Community. Dazu Tipps für Studierende, Video-Snippets, die Erstsemestern den Campus zeigen, und die besten Social-Media-Reels crossmedial verknüpft.


Forschungs- und Zukunftsthemen würden also gleichwertig neben Geschichten aus dem Campusleben und Erlebnisberichten von Auslandsstudierenden stehen, interaktive Elemente zum Mitmachen einladen. Alles modern, frisch und im Corporate Design. Das war die Idee, die wir schließlich gemeinsam umsetzten.


👉 Reinklicken und reinkucken: in das frisch gelaunchte Blogazine




Gelb hinterlegte Präsentationsfolie mit Schreibmaschine und Laptop; Text: "Steps & To-dos", die im Zuge der Entwicklung des neuen Formats erforderlich waren

Unterhaltsam und bildhaft, informativ und vertiefend

Der Mix reicht von Artikel bis Bild oder Video, von kurz, unterhaltsam und bildhaft bis zu informativ und vertiefend. Nach dem Launch zum Wintersemester 2026/27 soll das Blogazine zu jedem Semesterstart mit neuen Beiträgen bestückt werden. Neben der deutschen gibt es auch eine englische Version: für internationale Reichweite, wie es sich für eine weltoffene Hochschule gehört.




Mehr über andere digitale Projekte lesen? – Stay tuned!💡

Bleiben Sie dran und behalten Sie meine künftigen Blog-Beiträge im Auge. Es wird spannend.🤩


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